Das Rennrad

Ein Rennrad ist ein Fahrrad, das für den Gebrauch als Sportgerät konstruiert wurde. Es zeichnet sich durch eine leichte Bauweise und die Reduktion auf die zum Fahren erforderlichen Teile aus. Wikipedia

Rennrad
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Allgemeine Merkmale

Heutige Rennräder wiegen meist zwischen 7 und 9 kg. Laut UCI-Reglement ist aber bei Wettbewerbsrädern ein Mindestgewicht von 6,8 kg zu beachten. Das leichteste je in einem UCI-Rennen eingesetzte Rennrad war die Zeitfahrmaschine von Eddy Merckx, mit der er 1972 einen Stundenweltrekord aufstellte. Es ist ein Bahnrad mit gemufftem Stahlrahmen von Ernesto Colnago und wiegt 5,75 kg. Allerdings gibt es auch schon eine Designstudie, in der ein Rennrad unter 3 kg realisiert wurde. Inwieweit dieses Modell unter Rennbedingungen fahrbar ist, wird kontrovers diskutiert.

Die heute üblichen Rennräder haben schmale Felgen und Reifen, einen Rennlenker, den sogenannten Bügellenker oder Hornlenker, der verschiedene Griffpositionen erlaubt und schmaler ist als sonst übliche Lenker (im UCI-Reglement sind max. 50 cm zulässig, es werden jedoch selten breitere als 44 cm verwendet). Die Breite des Lenkerbügels richtet sich nach der Schulterbreite des Fahrers (gemessen von Außenseite zu Außenseite der Schulterknochen) und sollte dieser grob entsprechen. Randonneure nehmen eher etwas breitere Lenker (mehr Kontrolle, Brustkorb weiter geöffnet), Wettkampffahrer nehmen eher etwas schmalere Lenker (aerodynamischere Sitzhaltung, weniger Platzbedarf im Peloton).

Rennräder haben keine Gepäckträger und keine Schutzbleche und auch keine dafür vorgesehenen Aufnahmen an Rahmen und Gabel. Fest montierte Beleuchtungseinrichtungen und Dynamos besitzen sie grundsätzlich nicht. In der Regel sind ein bis zwei Halter für Trinkflaschen am Unterrohr und Sitzrohr montiert.